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Wie wird sich der Ansatz zur Sicherung von Geschäftskontinuität jetzt ändern?

Dienstag, 26. Mai 2020

5 Minuten Lesezeit

Wie wird sich der Ansatz zur Sicherung von Geschäftskontinuität jetzt ändern?

Angesichts des Ausmaßes an Unsicherheit sowohl in unserer persönlichen als auch in unserer geschäftlichen Lebenswelt ist es schwieriger geworden, sich ausreichend zu fokussieren, um das dringendste Problem zu erkennen. Was sich weltweit abzeichnet, ist die Notwendigkeit, zu einer gewissen Normalität zurückzukehren, auch wenn dies einige Kompromisse erfordert. Im Folgenden lesen Sie, wie Sie diese Überlegungen in Ihre Business-Continuity-Pläne einfließen lassen.

 

Risikobewertung ist der Schlüssel - sowohl persönlich als auch geschäftlich

Ob bewusst oder unbewusst, wir haben unsere eigene persönliche Risikobewertung durchgeführt und überlegen auf der Grundlage des für uns akzeptablen Risikoniveaus, wie wir weiter vorgehen können. Wie ein befreundeter Notfallarzt kürzlich sagte, kommt es tatsächlich auf Ihre Risikotoleranz an.

Unternehmen sind insofern anders, als sie eine breitere Palette von Verpflichtungen haben, und folglich ist die Risikobewertung komplexer. Eines haben wir jedoch sowohl auf persönlicher als auch auf geschäftlicher Ebene gemeinsam: Wir sollten uns nur auf die Dinge konzentrieren, die wir kontrollieren können. Ich habe den Eindruck, dass sich viele Organisationen heute in dieser Situation befinden. Und dieser Zustand wird wahrscheinlich für einen längeren Zeitraum als ursprünglich angenommen die neue Normalität sein.

Alte versus neue Planung von "Business Continuity"

Vor der aktuellen Krise war die Business-Continuity-Planung sehr stark auf Ereignisse vom Typ 9/11 ausgerichtet. Gemeint ist, dass zur Aufrechterhaltung der Geschäftskontinuität ein alternativer physischer Standort erforderlich wäre. Die Wiederherstellung im Katastrophenfall wurde eher in Wochen als in Monaten betrachtet.

Erst im Februar veröffentlichte Gartner (Hinweis: nur mit Gartner-Zugang einsehbar) die Ergebnisse einer Umfrage, bei der 315 Befragte gebeten wurden, die drei größten Herausforderungen bei ihren Bemühungen um ein Business-Continuity-Programm aufzulisten. Wie das untenstehende Diagramm zusammenfasst, sind die Ergebnisse recht aufschlussreich:

Es scheint, dass zu diesem Zeitpunkt im Februar die meisten Befragten entweder dachten, es sei ausschließlich ein Problem der IT oder sie hätten das Thema unter Kontrolle. Was wir in den letzten Monaten eindeutig gelernt haben, ist, dass wir weder zu 100 % auf eine Störung dieser Art vorbereitet waren noch auf die Tatsache, dass sie länger als ein paar Wochen dauern könnte. Wie aus der Gartner-Umfrage hervorgeht, waren die Antworten auf isolierte Unternehmensbereiche beschränkt und adhoc-bezogen.

Knapp einen Monat später veröffentlichte Gartner eine Antwort auf Covid-19 für Führungskräfte von Shared Service Centers (Hinweis: nur mit Gartner-Zugang einsehbar), in der vorschlagen wird, dass wir uns mit den folgenden Schwachpunkten befassen und von einer neuen Normalität ausgehen sollten. Konkret werden in dem Bericht folgende Maßnahmen herausgehoben:

  • C-Level-Verantwortung mit funktionsübergreifenden Teams

  • Pläne für Geschäftskontinuität müssen mit neuen Annahmen erstellt werden

  • Sie sollten davon ausgehen, dass mehrere Länder/Regionen betroffen sein werden, nicht nur eine

  • Buchhaltungsteams müssen in Fernarbeit investieren

  • Voraussetzungen für Shared-Service-Funktionen sollten geschaffen werden

Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass diese Krise wirklich gezeigt hat, wie vernetzt die Lieferketten geworden sind.

Ich möchte dieser Liste folgende Punkte hinzufügen:

  • Notwendigkeit einer besseren Sichtbarkeit der Aktivitäten der Tier-1, Tier-2 und sogar Tier-3-Lieferanten

  • Beteiligung der wichtigsten strategischen Lieferanten bei der Formulierung von stärker vernetzten Plänen für Business Continuity

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